Gesunde Tiere sind
glückliche Tiere

Mein Tier sieht schlechter

Auch alle unsere Haustiere können schlechter sehen oder gar erblinden. Dies stellt je nach Individuum teilweise eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität dar und sollte daher nicht ignoriert werden.

Aber wie erkennt man eigentlich, dass das Tier schlechter sieht? Bei manchen Tieren äußert sich dies in beispielsweise Unsicherheit in eigentlich bekannten Situationen. Bellt Ihr Hund zum Beispiel beim Spaziergang plötzlich fremde Menschen an, was er sein Leben lang nicht gemacht hat? Oder möchte Ihr Tier bei verschiedenen Lichtverhältnissen nicht mehr über eine Treppe/den Bordstein/verschiedene Bodenverhältnisse gehen? Läuft Ihr Tier an einem geworfenen Spielzeug vorbei?

Egal wie oder in welcher Situation Ihr Tier anzeigt, dass es nicht mehr so gut sieht wie früher, eine ausführliche Augenuntersuchung sollte immer durchgeführt werden. Diese kann zeigen, was die Ursache ist – liegt eine Trübung der eigentlich klaren Medien (z.B. Hornhaut oder Linse) vor oder sind Veränderungen auf der Netzhaut ersichtlich? Bei manchen Patienten funktioniert jedoch auch die Reizweiterleitung ins Gehirn nicht mehr und die Ursache der Erblindung muss dort aufgespürt werden. Je nach Diagnose kann Ihrem Tier gegebenenfalls mit einer Operation oder geeigneter Therapie geholfen werden; manchmal ist jedoch auch keine Behandlung möglich.

Eine akut auftretende Blindheit ist immer ein Notfall und sollte schnellstmöglich abgeklärt werden!


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