FAQ
Häufig gestellte Fragen
Ja, wir kooperieren eng mit niedergelassenen Tierärzten und übernehmen Überweisungen.
Für reguläre Behandlungen bitte Termin vereinbaren. Notfälle behandeln wir jederzeit.
Ja, direkt vor der Klinik stehen Parkplätze zur Verfügung.
Ja, wir beraten und betreuen Zuchten individuell. Bitte sprechen Sie uns an.
Ja, unser Notdienst gilt für Kleintiere, Pferde, Rinder und Exoten.
Ja, wir sind rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr erreichbar.
Ja, Notfälle behandeln wir jederzeit, unabhängig von einer Stammdatenaufnahme.
Bei vielen Untersuchungen ja – während einer OP leider nicht aus Sicherheitsgründen.
Ja, wir sehen uns auch bereits vorliegende Befunde gerne an und beraten unabhängig.
Ja, wir geben verschreibungspflichtige Medikamente nach Untersuchung ab und bieten spezielles Diätfutter an.
Ja, bei kleineren Eingriffen ist das möglich. Bei größeren Operationen entscheidet der Tierarzt.
Je nach Eingriff entscheidet der Tierarzt, ob eine stationäre Betreuung nötig ist.
Ja, wir haben moderne Stationen für Kleintiere und Pferde mit intensiver Betreuung.
Für planbare Behandlungen bitten wir um Terminvereinbarung. Notfälle nehmen wir jederzeit an.
Ja, wir geben gerne eine Ersteinschätzung, ersetzen aber keine Untersuchung.
Wir behandeln Kleintiere, Pferde, Rinder sowie Exoten wie Reptilien, Vögel, Alpakas und Ziegen.
Barzahlung, EC- und Kreditkarte sind möglich. Ratenzahlungen nach Absprache.
Sie können bar, mit EC- oder Kreditkarte bezahlen.
Sie erhalten einen schriftlichen Befund oder Arztbrief, auf Wunsch auch für den Haustierarzt.
Bitte rufen Sie unsere Notrufnummer an – diese ist immer besetzt.
Je nach Untersuchung 15–30 Minuten. Bei komplexen Fällen auch länger.
Ihr Tier wird in unsere Station aufgenommen, rund um die Uhr überwacht und individuell versorgt.
Unsere Anmeldung ist werktags zu den regulären Öffnungszeiten erreichbar, der Notdienst jederzeit.
Am schnellsten telefonisch während der Öffnungszeiten.
Kleintierklinik
Ab der 8. Lebenswoche, Auffrischungen nach Impfplan. Ab der 8. Lebenswoche, Auffrischungen nach Impfplan.
Ja, auch Kaninchen, Meerschweinchen und andere Heimtiere sind bei uns willkommen.
Ja, Grundimpfungen sind auch für Wohnungskatzen wichtig (z. B. Katzenseuche, Katzenschnupfen).
Durch die kleineren Zugänge und die geringere Gewebebelastung haben viele Hündinnen nach einer laparoskopischen Kastration weniger Schmerzen als nach einer klassischen Kastration. Eine angemessene Schmerztherapie gehört dennoch zu jedem Eingriff.
Ob das Verfahren infrage kommt, hängt unter anderem von Größe, Gesundheitszustand, Anatomie und möglichen Veränderungen der Gebärmutter ab. Die Eignung wird bei einer gründlichen Voruntersuchung individuell beurteilt.
Bei geplanten Operationen bitte 12 Stunden vorher kein Futter geben, Wasser ist erlaubt.
Ja, wir bieten alle Standardimpfungen und Vorsorge-Checks an.
Ja, gelegentliches Grasfressen ist unbedenklich. Bei häufigem Erbrechen bitte Tierarzt.
Bringen Sie ihn regelmäßig zu kurzen Besuchen und sprechen Sie uns an – wir gehen behutsam vor.
Bei blutigem Durchfall oder wenn er länger als 24 Stunden anhält, sofort in die Klinik.
Ja, bitte sofort melden – viele Lebensmittel wie Schokolade, Trauben oder Zwiebeln sind giftig für Hunde.
Bitte vorbeikommen – wir beraten Sie zu wirksamen Präparaten.
Sofort Kontakt aufnehmen! Das kann lebensbedrohlich sein.
Leichte Lahmheiten nach Belastung dürfen 1–2 Tage beobachtet werden. Bei Verschlechterung bitte kommen.
Leichte Lahmheit darf 1–2 Tage beobachtet werden. Verschlechterung = Tierarzt.
Wenn er sonst fit ist, können Sie es beobachten. Bei häufigem Husten oder Schwäche bitte Untersuchung.
Gelegentliches Niesen ist unbedenklich. Bei häufigem Niesen bitte Untersuchung.
Bitte beobachten Sie maximal 24 Stunden. Hält es länger an oder treten weitere Symptome auf, kommen Sie sofort zu uns.
Sehr dringend! Kaninchen dürfen nicht länger als 12 Stunden ohne Futter bleiben.
Ja, es kann ein Infekt sein. Bitte zeitnah zur Untersuchung bringen.
Ja, saisonaler Fellwechsel ist normal. Nur kahle Stellen oder Juckreiz sind abklärungsbedürftig.
Normale Fellwechsel sind üblich. Kahle Stellen bitte untersuchen lassen.
Häufig Harnsteine oder Blasenentzündung. Bitte baldmöglichst untersuchen lassen.
Ja, mehrmaliges Erbrechen sollte immer abgeklärt werden. Bitte melden Sie sich sofort.
Ja, Juckreiz kann viele Ursachen haben. Bitte vereinbaren Sie einen Termin.
Ja, bitte stellen Sie Ihr Tier zeitnah vor. Plötzliche Lahmheit kann ein Notfall sein.
Das kann Allergien oder Hautprobleme anzeigen. Bitte Termin vereinbaren.
Einmaliges Erbrechen ohne weitere Symptome ist meist unproblematisch. Bitte beobachten.
Ja, Lilien und andere Pflanzen sind für Katzen stark giftig. Bitte sofort in die Klinik.
Bitte zur Untersuchung und Entwurmung kommen. Auch Wohnungskatzen können Würmer haben.
Zahnstein sollte entfernt werden, um Entzündungen vorzubeugen. Bitte Termin vereinbaren.
Ursachen können Nieren- oder Stoffwechselprobleme sein. Bitte Termin vereinbaren.
Ja, bitte vereinbaren Sie vorab einen Termin, um Wartezeiten zu vermeiden.
Ja, vor allem Rammler, um Streit und ungewollte Vermehrung zu vermeiden.
Ja, jährliche Vorsorge ist wichtig zur Früherkennung.
Die kleinen Hautschnitte werden mit selbstauflösendem Nahtmaterial verschlossen. Ein späteres Fädenziehen ist somit nicht notwendig.
Bei der klassischen Kastration wird die Bauchhöhle über einen längeren Schnitt geöffnet. Bei der endoskopischen Kastration werden Kamera und Instrumente über drei kleine Zugänge eingeführt. Die endoskopische Methode verursacht dadurch kleinere Wundflächen und ermöglicht häufig eine schnellere Erholung.
Rufen Sie uns sofort an – unsere Notfallnummer ist rund um die Uhr erreichbar.
RHD und Myxomatose sind Pflichtimpfungen und sollten jährlich erfolgen.
Anzeichen sind z. B. Rückzug, Futterverweigerung, Aggression oder veränderte Körperhaltung.
Die notwendige Schonzeit richtet sich nach der Operationsmethode und dem Heilungsverlauf. Nach einer laparoskopischen Kastration sind viele Hündinnen schneller wieder belastbar. Trotzdem sollten die tierärztlichen Vorgaben zur Bewegung und Wundkontrolle konsequent eingehalten werden.
Je nach Risiko alle 3–6 Monate oder nach Absprache mit dem Tierarzt.
Die Kosten für die Kastration eines Hundes variieren je nach Operationsmethode, Schwierigkeitsgrad des Eingriffs und den benötigten Medikamenten. Sie richten sich nach der geltenden Gebührenordnung für Tierärztinnen und Tierärzte. Welche Kosten bei der Kastration einer Hündin im Einzelfall anfallen, sollte daher vorab in einem persönlichen Beratungsgespräch mit der Tierärztin oder dem Tierarzt geklärt werden.
In der Regel werden nur die Eierstöcke entfernt. Eine gesunde Gebärmutter kann im Körper verbleiben. Ist sie krankhaft verändert, kann ihre teilweise oder vollständige Entfernung notwendig sein.
Rindertierklinik
Ja, wir betreuen Einzeltierbehandlungen und Herdenmanagement.
Verdacht auf Mastitis – sofort Behandlung erforderlich.
Ja, besonders bei jungen Kälbern droht schnell Austrocknung.
Einzelne Huster sind nicht ungewöhnlich. Bei häufigem Husten bitte melden.
Leichte Veränderungen dürfen beobachtet werden, solange das Tier normal läuft und frisst.
Lahmheit bei Rindern ist immer ein Grund zur Abklärung. Bitte zeitnah melden.
Ja, wir sind jederzeit erreichbar.
Ja, verschreibungspflichtige Medikamente geben wir nach Untersuchung ab.
Ja, wir bieten Fahrpraxis und Notfallversorgung direkt beim Tier an.
Ja, inklusive Ultraschall und Zuchtberatung.
Husten bei Kälbern sollte immer abgeklärt werden. Bitte Tierarzt kontaktieren.
Nicht unbedingt. Beobachten Sie, ob Futteraufnahme und Wiederkauen normal bleiben.
Das ist ein ernstes Warnsignal. Bitte sofort den Tierarzt rufen.
Ja, es kann viele Ursachen haben. Bitte Untersuchung veranlassen.
Kleine Schwankungen sind normal. Bei deutlichem Abfall bitte Untersuchung.
Lahmheiten sollten immer untersucht werden, ggf. Klauenpflege oder Behandlung notwendig.
Ja, je nach Haltung und Weidegang – wir beraten zum besten Plan.
Sofort tierärztliche Hilfe anfordern, mögliche Milchfiebergefahr!
Sofort Kolostrum geben und Tierarzt informieren.
Lahmheiten frühzeitig behandeln lassen, um Folgeschäden zu vermeiden.
Je nach Region z. B. gegen BVD, Rindergrippe oder Clostridien.
Erste Anzeichen sind Flocken in der Milch, warme oder harte Euterhälften.
Erste Anzeichen sind unsicheres Stehen, Schwäche oder Zittern. Sofort den Tierarzt rufen.
Mehrmals jährlich, abhängig von Haltungsform und Jahreszeit.
Regelmäßige Kontrollen alle 6–12 Monate sind sinnvoll, besonders für Zucht und Milchvieh.
Pferdeklinik
Ja, wir führen Zahnkontrollen und Zahnkorrekturen durch.
Ja, wir sind 24/7 für Notfälle erreichbar und kommen auch vor Ort.
Ja, Herpes-Impfungen sind möglich und oft empfohlen.
Ja, wir bieten stationäre Nachsorge mit Boxen und täglicher Betreuung.
Ja, meist nach Abklingen der Betäubung. Der Tierarzt informiert Sie direkt.
Ja. Unsere stationären Boxen sind auf die individuellen Bedürfnisse jedes Pferdes ausgelegt und bieten optimale medizinische Betreuung.
Ja, wir haben Boxen für die stationäre Aufnahme.
Ja, wir führen umfassende Kauf- und Lahmheitsuntersuchungen durch.
Ja, moderne Bildgebungsverfahren gehören zu unserem Standard.
Nein, Appetitlosigkeit beim Pferd ist immer ernst zu nehmen.
Ja, kleine oberflächliche Wunden können Sie selbst versorgen, solange sie sauber bleiben.
Nein, Wunden am Bein sollten immer tierärztlich untersucht werden.
Pferd ruhig führen, nicht fressen lassen und sofort unseren Notdienst anrufen. Typische Kolikzeichen sind Wälzen, Unruhe, Scharren oder häufiges Hinlegen und Aufstehen.
Ein vereinzelter Huster ist oft unbedenklich. Bitte beobachten, ob es häufiger wird.
Ja, Atemwegserkrankungen können ansteckend sein. Bitte das Pferd untersuchen lassen.
Ja, bitte untersuchen lassen, um Atemwegserkrankungen auszuschließen.
Plötzliche oder starke Lahmheit sollte sofort untersucht werden. Leichte Lahmheiten nach Belastung dürfen 1–2 Tage beobachtet werden, wenn keine Verschlechterung eintritt.
Sofort! Plötzliche Lahmheit kann auf eine ernste Verletzung hindeuten.
Wenn es normal frisst und keine Koliksymptome zeigt, ist das meist kein Problem.
Schwitzen nach Arbeit ist normal. Ohne Belastung sollte es untersucht werden.
Rufen Sie sofort den Notdienst! Koliken sind immer ein Notfall.
Ja, nach Kotuntersuchung oder im Rahmen eines Bestandsprogramms.
Leichte Steifigkeit nach stärkerer Belastung ist oft Muskelkater. Beobachten Sie 1–2 Tage.
Einmal jährlich empfohlen, bei jungen und alten Pferden auch häufiger.
Bei akuten Notfällen, Koliken, Verletzungen oder Geburtsstillstand sollten Sie sofort Kontakt aufnehmen – wir sind rund um die Uhr erreichbar.
Sofort in die Klinik oder Notfallrufnummer wählen – es könnte ein Bruch sein.
Kleinere Wunden reinigen und beobachten, größere Verletzungen sofort untersuchen lassen.
Strahlfäule, Hufabszesse und Fehlstellungen – regelmäßige Hufpflege beugt vor.
Empfohlen sind Tetanus und Influenza. Herpes je nach Haltung oder Turnieranforderungen. Bitte mit dem Tierarzt abstimmen.
Unsere Tierärzt:innen begleiten Ihr Pferd engmaschig bis zur vollständigen Genesung – mit liebevoller Pflege und medizinischer Kontrolle.
Unruhe, Appetitlosigkeit, Lahmheit oder verändertes Verhalten können Hinweise sein.
Futterreste fallen aus dem Maul, Gewichtsverlust oder Kopfschlagen können Hinweise sein.
Nach der Aufnahme in der Tierklinik Gessertshausen erfolgt eine gründliche Diagnostik. Anschließend besprechen wir die Befunde und legen gemeinsam mit Ihnen den besten Behandlungsplan fest.
In der Regel unter Kurznarkose im Stehen oder Liegen, mit anschließendem Klinik- oder Weideaufenthalt.
In der Regel jährlich. Bei Turnierpferden gelten oft strengere Vorgaben.
Zahnstation Pferd
Ab dem Zahnwechsel im Alter von 2,5-3 Jahren, spätestens jedoch vor dem Anreiten.
Bereits Fohlen können behandlungswürdige Kieferfehlstellungen aufweisen. Bei jungen Pferden (2–5 Jahre) können Probleme im Zahnwechsel auftreten und ggf. müssen vor dem Anreiten störende Wolfszähne entfernt werden (jedoch müssen nicht alle Wolfszähne entfernt werden, da diese oftmals nicht stören). Bei erwachsenen Pferden dominieren unregelmäßiger Abrieb (führt zu Haken und Zahnspitzen) und Zahnfrakturen bzw. Wurzelentzündungen. Alte Pferde weisen häufig lockere Zähne und glatte Kauflächen auf.
Ja, wir führen Zahnbehandlungen bei Pferden, Eseln, Neuweltkameliden und Wiederkäuern durch. Diese können in der Regel sowohl ambulant bei Ihnen im Stall als auch stationär in der Klinik durchgeführt werden.
Grundsätzlich ist eine Routinezahnbehandlung ohne Sedierung möglich, aber wird von uns nicht angeboten, da sie mit vielen Nachteilen und Risiken verbunden ist. Eine Zahnbehandlung unter Sedierung bedeutet für das Pferde ein geringeres Stresslevel, desweiteren wird das Verletzungsrisiko sowohl für Pferd als auch für Behandler und Besitzer reduziert. Unter Sedierung ist eine gründlichere Untersuchung und Behandlung, vor allem auch im Bereich der hinteren Backenzähne, möglich. Leider sehen wir immer wieder unsediert behandelte Pferde, bei denen die hinteren Backenzähne und die dort vorhandenen scharfen Kanten und Haken nahezu unbehandelt sind. Auch ältere Pferde vertragen die Sedierung im Regelfall problemlos und profitieren beim Öffnen des Kiefers (Arthrosen im Bereich des Kiefergelenks oder Zungenbeins) oder bei schon lockeren Zähnen und Zahnfleischentzündung von den schmerzstillenden Eigenschaften der Sedativa.
Ja, nachdem die Sedierung vollständig abgeklungen ist. Es kann nach der Zahnbehandlung zunächst vereinzelt verändertes Fressverhalten oder Wickelkauen auftreten, da sich das Pferd an das neue Kaugefühl gewöhnen muss, insbesondere wenn intensivere Gebisskorrekturen notwendig waren.
Für diese Symptomatik können natürlich Zahn- und Kiefererkrankungen (Zahn-/Kieferfrakturen) sowie Weichteilverletzungen oder Fremdkörper im Bereich des Kopfes und der Maulhöhle verantwortlich sein. Oft kommt es zum Abbrechen von oberflächlichen Zahnschuppen, die in die Zunge oder Backe ragen, dort Verletzungen verursachen und die Pferde vom Fressen abhalten. Diese Zahnschuppen können meist unkompliziert entfernt werden, so dass die betroffenen Pferde im Anschluss wieder normal fressen können.
Es sollte nicht vergessen werden , dass grundsätzlich auch andere Krankheitsbilder ein Pferd dazu veranlassen können nicht mehr zu fressen.
Kolik, Magengeschwüre, internistische Erkrankungen wie Nierenversagen oder auch Fieber durch Infektionskrankheiten (viral oder bakteriell) können hier ursächlich sein.
Es gibt unterschiedliche Formen von Nasenausfluss.
Klarer , heller Nasenausfluss, der besonders nach dem Reiten oder bei Kopftiefhaltung auftritt, kann durch erhöhte Staubbelastung oder mildes equines Asthma sowie auch Nasenebenhöhlenerkrankungen (Zysten und Mykosen) bedingt sein.
Gelblicher, teils grünlicher einseitiger Nasenausfluss, der zähflüssig und übelreichend ist, kann auf Nasennebenhöhlenentzündungen und/oder Zahnwurzelentzündungen hindeuten.
Tritt der Nasenausfluss öfter auf oder zeigt das Pferd zusätzliche Einschränkungen wie Fressprobleme, Fieber oder Husten, sollte die Problematik in jedem Fall weiter durch einen Tierarzt abgeklärt werden. Häufig sind endoskopische Untersuchungen und Röntgen bzw. ein eine Computertomographische Untersuchung( CT) notwendig, um die Ursache zu klären.
Bei Nasenbluten kommt es maßgeblich auf die Häufigkeit und das Außmaß der Blutung an. Leichte Blutungen können durch eine lokal gereizte Schleimhaut ausgelöst werden und sind meist unbedenklich.
Wiederholtes leichtes Bluten oder starke Blutungen sollten jedoch tierärztlich abgeklärt werden, da hier auch teils lebensbedrohliche Erkrankungen wie Luftsackmykosen ursächlich sein können.
Junge Pferde, die sich im Zahnwechsel befinden, zeigen im Bereich der Zahnwurzeln der bleibenden Zähne sog. Bumps oder „Knäste“, die durch die beengten Platzverhältnisse v.a. im Bereich des Unterkieferknochens bedingt werden. In der Regel sind diese vollkommen unbedenklich und verschwinden sobald der bleibende Zahn aus seinem Zahnfach ausschiebt.
Schwellungen und Umfangsvermehrungen im Bereich der Kiefer können hinweisend auf entzündete Zahnwurzeln, Nebenhöhlenerkrankungen oder Frakturen sein.
Eine tierärztliche Abklärung ist immer anzuraten bei schmerzhaften, nässenden oder fistelnden Schwellungen und Umfangsvermehrungen.
Es gibt unterschiedliche Arten von Zahnfrakturen an Schneide-, Hengst- und Backenzähnen.
Kommt es zum Abbrechen von oberflächlichen Zahnschuppen, die in die Zunge oder Backe ragen und dort Verletzungen verursachen, verweigern die betroffenen Pferde unter Umständen plötzlich die Futteraufnahme. Vermehrtes Speicheln oder leichtes Bluten aus dem Maul kann in diesen Fällen ebenfalls auftreten. Diese Zahnschuppen können meist unkompliziert entfernt werden, so dass die betroffenen Pferde im Anschluss wieder normal fressen können.
Ist die Zahnfraktur schon älter, zeigt das Pferd keine Fressprobleme oder zusätzliche Symptome wie z.B. Fieber, handelt es sich meist um keinen Notfall.
Je nach Fraktur ist es gerade bei älteren Pferden in vielen Fällen möglich, die Zähne zu belassen und lediglich die Frakturkanten abzurunden. Dennoch sollte ein Röntgenbild angefertigt werden, um eine Wurzelentzündung auszuschließen. Sollte der Nerv von der Fraktur betroffen sein, ist häufig eine Zahnextraktion notwendig. Dennoch kann es auch in solchen Fällen durch die hohe Regenerationsfähigkeit der Pferdezähne zu einer Reparatur des geschädigten Zahns kommen, so dass der Zahn unter Umständen belassen werden kann . Grundsätzlich stehen auch zahnerhaltende Maßnahmen zur Verfügung (endodontische Therapie, Replantation), die mit einem verhältnismäßig hohen Behandlungs- und finanziellem Aufwand verbunden sind. Gerade bei jüngeren Pferden kann es sinnvoll sein die Zähne zu erhalten, um möglichen negativen Folgen einer Zahnextraktion vorzubeugen und eine optimale Kaufunktion möglichst lange erhalten zu können.
Es wird beim Pferd zwischen peripherer Karies (an den Zahnaußenflächen) und Infundibularkaries (auf den Kauflächen) unterschieden.
Periphere Karies ist in vielen Flächen nur oberflächlich und bedarf meist keiner gesonderten Therapie. Tiefergehende periphere Karies kann mittels Ausfräsen und Desinfizieren behandelt werden. Eine Futterumstellung und der Verzicht auf säure- und zuckerhaltige Futtermittel kann das Ausmaß von peripherer Karies verbessern.
Bei Infundibularkaries können Reinigung und Füllungen der betroffenen Zähne sinnvoll sein, da diese in fortgeschrittenen Fällen zu Wurzelentzündungen und Zahnfrakturen führen kann. In vielen Fällen lässt sich das Ausmaß der Infundibularkaries durch die Maulhöhlenuntersuchung nicht eindeutig bestimmen und weitere Untersuchungen wie z.B. Röntgen oder Computertomographie sind notwendig. Es empfiehlt sich schon in früheren Stadien der Infundibularkaries Restaurationen und Füllungen durchzuführen, da die Zerstörung des Zahnmaterials noch nicht so weit fortgeschritten ist und damit die Erfolgsaussichten der Therapie deutlich höher sind.
EOTRH (equine odontoclastic tooth resorption and hypercementosis) ist eine chronische, schmerzhafte Zahnerkrankung, die vor allem ältere Pferde (ab ca 15 Jahre) betrifft. Dabei kommt es zu Abbau (Resorption) und übermäßigem Wiederaufbau von Zahnzement an den Schneidezähnen und Hengstzähnen. Oft werden die Zähne im Zuge der Erkrankung locker und die Pferde zeigen Probleme beim Abbeißen von hartem Futter (z.B. Karotten) oder Verweigern die Aufnahme des Gebisses. Die genauen Ursachen der Erkrankung sind bislang nicht bekannt. Im Optimalfall kann das Fortschreiten der Erkrankung durch gezielte Zahnbehandlungen und Fütterung deutlich verlangsamt oder auch aufgehalten werden, allerdings kann es unter Umständen auch notwendig werden erkrankte Zähne zu ziehen.
Neben der jährlichen Routinezahnbehandlung, die der Prophylaxe von Zahnerkrankungen dient, gibt es viele weitere Therapiemöglichkeiten von Zahnbeschwerden beim Pferd.
Im Regelfall entwickeln Pferde nach der Extraktion eines Backenzahns keine Probleme und können weiterhin normal fressen. Jedoch ist eine regelmäßige Zahnbehandlung essentiell, um den Zahn im gegenüberliegenden Kiefer (Gegenspieler) einzukürzen und so eine freie Verschiebung der Kiefer beim Fressen und bei der Arbeit zu ermöglichen. Eine selten auftretende Folge kann die Entwicklung sogenannter Diastemata (erweiterte Zahnzwischenräume) sein, da die Zähne in der betroffenen Kieferarkade in Richtung des leeren Zahnfachs wandern. In den erweiterten Zahnzwischenräumen kann Futter hängenbleiben, was zu Entzündungen des Zahnfleischs und des Zahnhalteapparats (Parodontitis) führen kann.
Häufige Befunde sind sog. Zahnkanten/-spitzen (scharfe Bereiche an der Zahnkrone, die die Schleimhaut verletzen können), Haken- und Stufenbildung durch ungleichmäßigen Abrieb, Wellengebiss (unregelmäßige Zahnhöhen), lockere Zähne bei älteren Pferden, Parodontitis, Wolfszähne, die beim Reiten stören können, aber auch Zahnfrakturen, Karies und Wurzelentzündungen.
Typische Anzeichen sind u.a.:
Wickelkauen (Futterröllchen fallen beim Kauen aus dem Maul), unangenehmer Maulgeruch, einseitiges Kauen, vermehrter Speichelfluss, Kopfschlagen, Unwilligkeit beim Reiten, Probleme mit der Anlehnung, Schwellungen im Bereich der Kiefer oder Nasenausfluss.
Wir empfehlen einmal jährlich eine Zahnkontrolle, um behandlungswürdige Veränderungen oder Erkrankungen frühestmöglich feststellen zu können. Bei sehr jungen und alten Pferden oder Pferden mit speziellen Zahnproblemen (u.a Parodontitis) können halbjährliche oder teils auch engmaschigere Kontrollen notwendig sein.
Exotenklinik
Ja, wir kümmern uns um Vögel aller Art.
Ja, wir behandeln eine große Bandbreite an Reptilien.
Ja, UV-Licht ist lebenswichtig für Stoffwechsel und Knochengesundheit.
Bitte bringen Sie Ihr Tier möglichst in einer Transportbox oder sicherem Behältnis mit.
Ja, wir verfügen über die notwendige Laborausstattung.
Appetitlosigkeit ist ein ernstes Warnsignal. Bitte sofort melden.
Zahnprobleme sind wahrscheinlich. Bitte schnell zur Untersuchung bringen.
Ja, Rufen ist normales Sozialverhalten. Bei Verhaltensänderung bitte Untersuchung.
Oft liegt es an falscher Haltung oder Stoffwechselproblemen. Bitte Untersuchung vereinbaren.
Starker Appetit kann auf Stoffwechselstörungen hinweisen. Bitte Termin vereinbaren.
Einzelne weiche Kotabsetzungen können normal sein. Bei längerem Durchfall bitte melden.
Sofort in die Klinik – mögliche Flügelverletzung oder Erkrankung.
Ja, Appetitlosigkeit bei Vögeln ist immer ein Notfall – bitte sofort vorstellen.
Sofortige Vorstellung! Vögel zeigen Krankheit meist erst sehr spät.
Federwechsel ist normal, starker oder kahler Gefiederverlust sollte untersucht werden.
Ja, das kann auf Stoffwechsel- oder Haltungsprobleme hinweisen.
Leichte Schwankungen im Aktivitätslevel sind normal. Bei anhaltender Schwäche bitte Untersuchung.
Nein, kurzfristig kann das vorkommen. Wenn es länger anhält, bitte vorstellen.
Nein, Appetitlosigkeit ist bei Reptilien oft ein Krankheitszeichen.
Das weist auf Erkrankung oder Haltungsproblem hin. Bitte sofort untersuchen lassen.
Je nach Jahreszeit kann Winterruhe normal sein. Ansonsten bitte abklären lassen.
Je nach Art kann es normal sein. Bei längerem Futterverweigerung bitte kontrollieren lassen.
Je nach Art kann es normal sein, aber auch krankhaft. Bitte Untersuchung vereinbaren.
Ja, viele Arten brauchen Winterruhe. Wir beraten Sie individuell.
Erste-Hilfe-Kurs für Hunde
Nein, bitte bringen Sie keinen eigenen Hund zum Kurs mit. Für die praktischen Übungen stellen wir einen ruhigen und erfahrenen Übungshund zur Verfügung.
Alle Teilnehmenden erhalten ein Handout, in dem die wichtigsten Kursinhalte zusammengefasst sind, sowie ein persönliches Teilnehmerzertifikat. Zum Abschluss wartet außerdem eine kleine Überraschung auf Sie.
Sie lernen unter anderem, Vitalwerte zu messen, einen Maulkorb sicher anzulegen und verschiedene Verbände anzubringen. Außerdem üben wir lebensrettende Maßnahmen wie Herzdruckmassage und Wiederbelebung. Wer möchte, darf die gezeigten Handgriffe anschließend selbst am Übungshund ausprobieren.
Zu den Kursinhalten gehören unter anderem Schockzustände, Hitzschlag, Vergiftungen, Schlangenbisse, Rückenmarksverletzungen, epileptische Anfälle, Hypokaliämie und Eklampsie, Geburtsnotfälle, Frakturen, Augenverletzungen, Bisswunden, allergische Reaktionen, Verbrennungen, eine Verlegung der oberen Atemwege sowie Magendilatation und Magendrehung.
Der Erste-Hilfe-Kurs wird von Dr. Manfred Erben geleitet. Er vermittelt Ihnen fundiertes Wissen und zeigt die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen anschaulich und praxisnah.
Der Kurs dauert etwa zwei bis drei Stunden und verbindet verständlich vermittelte theoretische Grundlagen mit praktischen Übungen.
Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 18 Personen begrenzt. Die Kursgebühr beträgt 15 Euro pro Person. Für Getränke und Snacks ist während des Kurses ausreichend gesorgt.
Der Erste-Hilfe-Kurs für Hunde findet in unserer Tierklinik statt und beginnt jeweils um 19 Uhr. Alle aktuellen Kurstermine veröffentlichen wir auf unserer Homepage unter „Veranstaltungen“.
Erste-Hilfe-Kurs für Pferde
Die Teilnahme kostet 20 Euro pro Person. Die Bezahlung erfolgt bar vor Ort. Alle Teilnehmenden erhalten ein Handout und ein Teilnehmerzertifikat. Zusätzlich schenken wir dem Stall pro Kurs ein wetterfestes Plakat zum Thema „Wann ist mein Pferd ein Notfall?“. Selbstverständlich bleibt auch ausreichend Zeit für individuelle Fragen.
Unter fachkundiger Anleitung üben die Teilnehmenden unter anderem das Messen der Vitalwerte und das fachgerechte Anlegen von Verbänden. Alle Interessierten dürfen die gezeigten Handgriffe selbst an den bereitgestellten Pferden ausprobieren. Auch die sinnvolle Ausstattung einer Stallapotheke und Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge werden behandelt.
Für den theoretischen Kursteil werden ein Laptop, ein Beamer und eine Leinwand benötigt. Alternativ kann ein großer Fernseher (mit USB-Anschluss) verwendet werden. Außerdem sollten entsprechend der Teilnehmerzahl ausreichend geeignete Übungspferde zur Verfügung stehen.
Sie lernen, den Gesundheitszustand eines Pferdes zu beurteilen und wichtige Vitalparameter wie Temperatur, Puls und Atmung zu kontrollieren. Außerdem besprechen wir häufige Erkrankungen und Notfälle wie Husten, Kolik, Schlundverstopfung, Hufrehe, Nageltritt, Lahmheit, Kreuzverschlag beziehungsweise PSSM, Verletzungen, Phlegmone, allergische Reaktionen, Hitzschlag und Vergiftungen.
Der Kurs dauert etwa zwei bis drei Stunden und umfasst sowohl Theorie als auch praktische Übungen. Geleitet wird er von Tierärztin Sarah Heubach.
Für die Durchführung sind mindestens zehn Teilnehmende erforderlich; die maximale Teilnehmerzahl liegt bei 20 Personen. Pro vier Teilnehmende sollte ein ruhiges, für die Übungen geeignetes Pferd zur Verfügung stehen.
Die Termine werden individuell mit unserer Tierärztin Sarah Heubach abgestimmt. So kann der Kurs passend zu den Gegebenheiten und Abläufen in Ihrem Stall geplant werden.
Der Kurs findet direkt bei Ihnen im Stall statt. Dadurch können die praktischen Übungen in der vertrauten Umgebung und an den Pferden der teilnehmenden Besitzerinnen und Besitzer durchgeführt werden.
