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glückliche Tiere

FAQ

Häufig gestellte Fragen

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Arbeiten Sie mit Haus- oder Hoftierärzten zusammen?

Ja, wir kooperieren eng mit niedergelassenen Tierärzten und übernehmen Überweisungen.

Brauche ich einen Termin oder gibt es offene Sprechstunden?

Für reguläre Behandlungen bitte Termin vereinbaren. Notfälle behandeln wir jederzeit.

Gibt es Parkmöglichkeiten?

Ja, direkt vor der Klinik stehen Parkplätze zur Verfügung.

Gibt es spezielle Angebote für Züchter?

Ja, wir beraten und betreuen Zuchten individuell. Bitte sprechen Sie uns an.

Haben Sie einen 24-Stunden-Notdienst für alle Tierarten?

Ja, unser Notdienst gilt für Kleintiere, Pferde, Rinder und Exoten.

Haben Sie einen 24-Stunden-Notdienst?

Ja, wir sind rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr erreichbar.

Kann ich auch als Neukunde ohne Voranmeldung im Notfall kommen?

Ja, Notfälle behandeln wir jederzeit, unabhängig von einer Stammdatenaufnahme.

Kann ich bei einer Behandlung oder OP dabei sein?

Bei vielen Untersuchungen ja – während einer OP leider nicht aus Sicherheitsgründen.

Kann ich eine Zweitmeinung bei Ihnen einholen?

Ja, wir sehen uns auch bereits vorliegende Befunde gerne an und beraten unabhängig.

Kann ich Medikamente oder Futter bei Ihnen kaufen?

Ja, wir geben verschreibungspflichtige Medikamente nach Untersuchung ab und bieten spezielles Diätfutter an.

Kann ich mein Tier für eine OP morgens bringen und abends abholen?

Ja, bei kleineren Eingriffen ist das möglich. Bei größeren Operationen entscheidet der Tierarzt.

Kann ich mein Tier nach einer OP sofort mitnehmen?

Je nach Eingriff entscheidet der Tierarzt, ob eine stationäre Betreuung nötig ist.

Kann ich mein Tier stationär bei Ihnen lassen?

Ja, wir haben moderne Stationen für Kleintiere und Pferde mit intensiver Betreuung.

Kann ich ohne Termin vorbeikommen?

Für planbare Behandlungen bitten wir um Terminvereinbarung. Notfälle nehmen wir jederzeit an.

Kann ich vorab telefonisch eine Beratung bekommen?

Ja, wir geben gerne eine Ersteinschätzung, ersetzen aber keine Untersuchung.

Welche Tiere behandeln Sie?

Wir behandeln Kleintiere, Pferde, Rinder sowie Exoten wie Reptilien, Vögel, Alpakas und Ziegen.

Welche Zahlungsarten akzeptieren Sie?

Barzahlung, EC- und Kreditkarte sind möglich. Ratenzahlungen nach Absprache.

Welche Zahlungsmöglichkeiten gibt es?

Sie können bar, mit EC- oder Kreditkarte bezahlen.

Wie bekomme ich nach der Behandlung einen Bericht?

Sie erhalten einen schriftlichen Befund oder Arztbrief, auf Wunsch auch für den Haustierarzt.

Wie erreiche ich die Klinik im Notfall?

Bitte rufen Sie unsere Notrufnummer an – diese ist immer besetzt.

Wie lange dauert ein Termin durchschnittlich?

Je nach Untersuchung 15–30 Minuten. Bei komplexen Fällen auch länger.

Wie läuft eine stationäre Aufnahme ab?

Ihr Tier wird in unsere Station aufgenommen, rund um die Uhr überwacht und individuell versorgt.

Wie sind die Öffnungszeiten?

Unsere Anmeldung ist werktags zu den regulären Öffnungszeiten erreichbar, der Notdienst jederzeit.

Wie vereinbare ich einen Termin am besten?

Am schnellsten telefonisch während der Öffnungszeiten.

Kleintierklinik

Ab welchem Alter sollte ich meinen Welpen impfen lassen?

Ab der 8. Lebenswoche, Auffrischungen nach Impfplan. Ab der 8. Lebenswoche, Auffrischungen nach Impfplan.

Behandeln Sie auch Kaninchen und Nager?

Ja, auch Kaninchen, Meerschweinchen und andere Heimtiere sind bei uns willkommen.

Braucht meine Wohnungskatze Impfungen?

Ja, Grundimpfungen sind auch für Wohnungskatzen wichtig (z. B. Katzenseuche, Katzenschnupfen).

Hat die Hündin nach einer endoskopischen Kastration weniger Schmerzen?

Durch die kleineren Zugänge und die geringere Gewebebelastung haben viele Hündinnen nach einer laparoskopischen Kastration weniger Schmerzen als nach einer klassischen Kastration. Eine angemessene Schmerztherapie gehört dennoch zu jedem Eingriff.

Ist die endoskopische Kastration für jeden Hund geeignet?

Ob das Verfahren infrage kommt, hängt unter anderem von Größe, Gesundheitszustand, Anatomie und möglichen Veränderungen der Gebärmutter ab. Die Eignung wird bei einer gründlichen Voruntersuchung individuell beurteilt.

Kann ich mein Tier nüchtern bringen?

Bei geplanten Operationen bitte 12 Stunden vorher kein Futter geben, Wasser ist erlaubt.

Machen Sie Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen?

Ja, wir bieten alle Standardimpfungen und Vorsorge-Checks an.

Mein Hund frisst Gras – ist das normal?

Ja, gelegentliches Grasfressen ist unbedenklich. Bei häufigem Erbrechen bitte Tierarzt.

Mein Hund hat Angst vor dem Tierarzt – was kann ich tun?

Bringen Sie ihn regelmäßig zu kurzen Besuchen und sprechen Sie uns an – wir gehen behutsam vor.

Mein Hund hat Durchfall – wie dringend ist das?

Bei blutigem Durchfall oder wenn er länger als 24 Stunden anhält, sofort in die Klinik.

Mein Hund hat etwas Giftiges (z. B. Schokolade, Trauben) gefressen – ist das ein Notfall?

Ja, bitte sofort melden – viele Lebensmittel wie Schokolade, Trauben oder Zwiebeln sind giftig für Hunde.

Mein Hund hat Flöhe oder Zecken – was hilft am besten?

Bitte vorbeikommen – wir beraten Sie zu wirksamen Präparaten.

Mein Hund hat plötzlich Krampfanfälle – was tun?

Sofort Kontakt aufnehmen! Das kann lebensbedrohlich sein.

Mein Hund humpelt leicht nach dem Spielen – was tun?

Leichte Lahmheiten nach Belastung dürfen 1–2 Tage beobachtet werden. Bei Verschlechterung bitte kommen.

Mein Hund humpelt nach dem Spaziergang – was tun?

Leichte Lahmheit darf 1–2 Tage beobachtet werden. Verschlechterung = Tierarzt.

Mein Hund hustet ab und zu – muss ich sofort kommen?

Wenn er sonst fit ist, können Sie es beobachten. Bei häufigem Husten oder Schwäche bitte Untersuchung.

Mein Hund niest oft – muss ich mir Sorgen machen?

Gelegentliches Niesen ist unbedenklich. Bei häufigem Niesen bitte Untersuchung.

Mein Hund/Katze frisst plötzlich nicht mehr – was tun?

Bitte beobachten Sie maximal 24 Stunden. Hält es länger an oder treten weitere Symptome auf, kommen Sie sofort zu uns.

Mein Kaninchen frisst nicht – wie dringend ist das?

Sehr dringend! Kaninchen dürfen nicht länger als 12 Stunden ohne Futter bleiben.

Mein Kaninchen niest – ist das ansteckend?

Ja, es kann ein Infekt sein. Bitte zeitnah zur Untersuchung bringen.

Mein Kaninchen verliert ein paar Haare – ist das normal?

Ja, saisonaler Fellwechsel ist normal. Nur kahle Stellen oder Juckreiz sind abklärungsbedürftig.

Mein Kaninchen verliert Fell – ist das krankhaft?

Normale Fellwechsel sind üblich. Kahle Stellen bitte untersuchen lassen.

Mein Meerschweinchen quietscht beim Pinkeln – was bedeutet das?

Häufig Harnsteine oder Blasenentzündung. Bitte baldmöglichst untersuchen lassen.

Mein Tier erbricht mehrmals – ist das gefährlich?

Ja, mehrmaliges Erbrechen sollte immer abgeklärt werden. Bitte melden Sie sich sofort.

Mein Tier kratzt sich ständig – ist das ein Fall für die Klinik?

Ja, Juckreiz kann viele Ursachen haben. Bitte vereinbaren Sie einen Termin.

Mein Tier lahmt plötzlich – muss ich direkt in die Klinik?

Ja, bitte stellen Sie Ihr Tier zeitnah vor. Plötzliche Lahmheit kann ein Notfall sein.

Mein Tier leckt sich ständig die Pfoten – warum?

Das kann Allergien oder Hautprobleme anzeigen. Bitte Termin vereinbaren.

Meine Katze hat einmal erbrochen – ist das schlimm?

Einmaliges Erbrechen ohne weitere Symptome ist meist unproblematisch. Bitte beobachten.

Meine Katze hat etwas Giftiges (z. B. Lilien) gefressen – muss ich sofort kommen?

Ja, Lilien und andere Pflanzen sind für Katzen stark giftig. Bitte sofort in die Klinik.

Meine Katze hat Würmer – was tun?

Bitte zur Untersuchung und Entwurmung kommen. Auch Wohnungskatzen können Würmer haben.

Meine Katze hat Zahnstein – was tun?

Zahnstein sollte entfernt werden, um Entzündungen vorzubeugen. Bitte Termin vereinbaren.

Meine Katze trinkt plötzlich sehr viel – woran kann das liegen?

Ursachen können Nieren- oder Stoffwechselprobleme sein. Bitte Termin vereinbaren.

Muss ich einen Termin vereinbaren?

Ja, bitte vereinbaren Sie vorab einen Termin, um Wartezeiten zu vermeiden.

Muss mein Kaninchen kastriert werden?

Ja, vor allem Rammler, um Streit und ungewollte Vermehrung zu vermeiden.

Muss mein Kaninchen regelmäßig zum Tierarzt, auch wenn es gesund wirkt?

Ja, jährliche Vorsorge ist wichtig zur Früherkennung.

Müssen nach der endoskopischen Kastration Fäden gezogen werden?

Die kleinen Hautschnitte werden mit selbstauflösendem Nahtmaterial verschlossen. Ein späteres Fädenziehen ist somit nicht notwendig.

Was ist der Unterschied zwischen klassischer und endoskopischer Kastration?

Bei der klassischen Kastration wird die Bauchhöhle über einen längeren Schnitt geöffnet. Bei der endoskopischen Kastration werden Kamera und Instrumente über drei kleine Zugänge eingeführt. Die endoskopische Methode verursacht dadurch kleinere Wundflächen und ermöglicht häufig eine schnellere Erholung.

Was tun im Notfall?

Rufen Sie uns sofort an – unsere Notfallnummer ist rund um die Uhr erreichbar.

Welche Impfungen brauchen Kaninchen?

RHD und Myxomatose sind Pflichtimpfungen und sollten jährlich erfolgen.

Wie erkenne ich Schmerzen bei meinem Tier?

Anzeichen sind z. B. Rückzug, Futterverweigerung, Aggression oder veränderte Körperhaltung.

Wie lange muss sich der Hund nach der Kastration schonen?

Die notwendige Schonzeit richtet sich nach der Operationsmethode und dem Heilungsverlauf. Nach einer laparoskopischen Kastration sind viele Hündinnen schneller wieder belastbar. Trotzdem sollten die tierärztlichen Vorgaben zur Bewegung und Wundkontrolle konsequent eingehalten werden.

Wie oft sollte mein Hund entwurmt werden?

Je nach Risiko alle 3–6 Monate oder nach Absprache mit dem Tierarzt.

Wie viel kostet eine Kastration beim Hund?

Die Kosten für die Kastration eines Hundes variieren je nach Operationsmethode, Schwierigkeitsgrad des Eingriffs und den benötigten Medikamenten. Sie richten sich nach der geltenden Gebührenordnung für Tierärztinnen und Tierärzte. Welche Kosten bei der Kastration einer Hündin im Einzelfall anfallen, sollte daher vorab in einem persönlichen Beratungsgespräch mit der Tierärztin oder dem Tierarzt geklärt werden.

Wird bei der laparoskopischen Kastration die Gebärmutter entfernt?

In der Regel werden nur die Eierstöcke entfernt. Eine gesunde Gebärmutter kann im Körper verbleiben. Ist sie krankhaft verändert, kann ihre teilweise oder vollständige Entfernung notwendig sein.

Rindertierklinik

Behandeln Sie auch ganze Bestände?

Ja, wir betreuen Einzeltierbehandlungen und Herdenmanagement.

Das Euter meiner Kuh ist heiß und geschwollen – was tun?

Verdacht auf Mastitis – sofort Behandlung erforderlich.

Ein Kalb hat Durchfall – ist das ein Notfall?

Ja, besonders bei jungen Kälbern droht schnell Austrocknung.

Ein Kalb hustet einmal am Tag – ist das krankhaft?

Einzelne Huster sind nicht ungewöhnlich. Bei häufigem Husten bitte melden.

Eine Kuh hat leicht vergrößerte Gelenke – ist das schlimm?

Leichte Veränderungen dürfen beobachtet werden, solange das Tier normal läuft und frisst.

Eine Kuh lahmt stark – wie dringend ist das?

Lahmheit bei Rindern ist immer ein Grund zur Abklärung. Bitte zeitnah melden.

Gibt es einen 24 Stunden Notdienst?

Ja, wir sind jederzeit erreichbar.

Kann ich Medikamente bei Ihnen abholen?

Ja, verschreibungspflichtige Medikamente geben wir nach Untersuchung ab.

Kommen Sie auch auf den Hof?

Ja, wir bieten Fahrpraxis und Notfallversorgung direkt beim Tier an.

Machen Sie auch Fruchtbarkeitskontrollen?

Ja, inklusive Ultraschall und Zuchtberatung.

Mein Kalb hustet – muss ich sofort handeln?

Husten bei Kälbern sollte immer abgeklärt werden. Bitte Tierarzt kontaktieren.

Meine Kuh frisst etwas langsamer – ist das sofort ein Alarmzeichen?

Nicht unbedingt. Beobachten Sie, ob Futteraufnahme und Wiederkauen normal bleiben.

Meine Kuh frisst oder wiederkäut nicht mehr – was bedeutet das?

Das ist ein ernstes Warnsignal. Bitte sofort den Tierarzt rufen.

Meine Kuh gibt plötzlich weniger Milch – kann das krankhaft sein?

Ja, es kann viele Ursachen haben. Bitte Untersuchung veranlassen.

Meine Kuh gibt weniger Milch – kann ich abwarten?

Kleine Schwankungen sind normal. Bei deutlichem Abfall bitte Untersuchung.

Meine Kuh humpelt nach der Weide – was kann ich tun?

Lahmheiten sollten immer untersucht werden, ggf. Klauenpflege oder Behandlung notwendig.

Muss eine Kuh regelmäßig entwurmt werden?

Ja, je nach Haltung und Weidegang – wir beraten zum besten Plan.

Nach dem Kalben steht die Kuh nicht auf – was tun?

Sofort tierärztliche Hilfe anfordern, mögliche Milchfiebergefahr!

Was tun, wenn ein Kalb schwach geboren wird?

Sofort Kolostrum geben und Tierarzt informieren.

Was tun, wenn meine Kuh lahm ist?

Lahmheiten frühzeitig behandeln lassen, um Folgeschäden zu vermeiden.

Welche Impfungen sind für Rinder sinnvoll?

Je nach Region z. B. gegen BVD, Rindergrippe oder Clostridien.

Wie erkenne ich früh eine Euterentzündung (Mastitis)?

Erste Anzeichen sind Flocken in der Milch, warme oder harte Euterhälften.

Wie erkenne ich Milchfieber frühzeitig?

Erste Anzeichen sind unsicheres Stehen, Schwäche oder Zittern. Sofort den Tierarzt rufen.

Wie oft sollte ein Rinderbestand auf Parasiten kontrolliert werden?

Mehrmals jährlich, abhängig von Haltungsform und Jahreszeit.

Wie oft sollten Kühe untersucht werden?

Regelmäßige Kontrollen alle 6–12 Monate sind sinnvoll, besonders für Zucht und Milchvieh.

Pferdeklinik

Bieten Sie Zahnbehandlungen an?

Ja, wir führen Zahnkontrollen und Zahnkorrekturen durch.

Gibt es einen Notfallservice für Pferde?

Ja, wir sind 24/7 für Notfälle erreichbar und kommen auch vor Ort.

Kann mein Pferd gegen Herpes geimpft werden?

Ja, Herpes-Impfungen sind möglich und oft empfohlen.

Kann mein Pferd nach einer Operation in der Klinik bleiben?

Ja, wir bieten stationäre Nachsorge mit Boxen und täglicher Betreuung.

Kann mein Pferd nach einer Zahnbehandlung sofort gefüttert werden?

Ja, meist nach Abklingen der Betäubung. Der Tierarzt informiert Sie direkt.

Kann mein Pferd stationär untergebracht werden?

Ja. Unsere stationären Boxen sind auf die individuellen Bedürfnisse jedes Pferdes ausgelegt und bieten optimale medizinische Betreuung.

Können Pferde stationär bleiben?

Ja, wir haben Boxen für die stationäre Aufnahme.

Machen Sie Ankaufuntersuchungen?

Ja, wir führen umfassende Kauf- und Lahmheitsuntersuchungen durch.

Machen Sie Endoskopien oder Röntgen?

Ja, moderne Bildgebungsverfahren gehören zu unserem Standard.

Mein Pferd frisst nicht mehr – soll ich warten?

Nein, Appetitlosigkeit beim Pferd ist immer ernst zu nehmen.

Mein Pferd hat eine kleine Schramme – reicht es zu desinfizieren?

Ja, kleine oberflächliche Wunden können Sie selbst versorgen, solange sie sauber bleiben.

Mein Pferd hat eine Verletzung am Bein – reicht es zu desinfizieren?

Nein, Wunden am Bein sollten immer tierärztlich untersucht werden.

Mein Pferd hat Kolik-Anzeichen – was kann ich bis zum Eintreffen des Tierarztes tun?

Pferd ruhig führen, nicht fressen lassen und sofort unseren Notdienst anrufen. Typische Kolikzeichen sind Wälzen, Unruhe, Scharren oder häufiges Hinlegen und Aufstehen.

Mein Pferd hustet gelegentlich beim Antraben – muss ich sofort handeln?

Ein vereinzelter Huster ist oft unbedenklich. Bitte beobachten, ob es häufiger wird.

Mein Pferd hustet im Stall – ist das ansteckend?

Ja, Atemwegserkrankungen können ansteckend sein. Bitte das Pferd untersuchen lassen.

Mein Pferd hustet seit einigen Tagen – ist das ein Fall für die Klinik?

Ja, bitte untersuchen lassen, um Atemwegserkrankungen auszuschließen.

Mein Pferd lahmt plötzlich – soll ich sofort kommen oder reicht Beobachten?

Plötzliche oder starke Lahmheit sollte sofort untersucht werden. Leichte Lahmheiten nach Belastung dürfen 1–2 Tage beobachtet werden, wenn keine Verschlechterung eintritt.

Mein Pferd lahmt plötzlich stark – wie schnell muss es untersucht werden?

Sofort! Plötzliche Lahmheit kann auf eine ernste Verletzung hindeuten.

Mein Pferd legt sich öfter hin – ist das bedenklich?

Wenn es normal frisst und keine Koliksymptome zeigt, ist das meist kein Problem.

Mein Pferd schwitzt stark – ist das normal?

Schwitzen nach Arbeit ist normal. Ohne Belastung sollte es untersucht werden.

Mein Pferd zeigt Kolikzeichen (wälzen, unruhig) – was tun?

Rufen Sie sofort den Notdienst! Koliken sind immer ein Notfall.

Muss mein Pferd regelmäßig entwurmt werden?

Ja, nach Kotuntersuchung oder im Rahmen eines Bestandsprogramms.

Nach dem Training wirkt mein Pferd etwas steif – soll ich einen Tierarzt rufen?

Leichte Steifigkeit nach stärkerer Belastung ist oft Muskelkater. Beobachten Sie 1–2 Tage.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Zahnkontrolle?

Einmal jährlich empfohlen, bei jungen und alten Pferden auch häufiger.

Wann sollte ich in die Pferdeklinik kommen?

Bei akuten Notfällen, Koliken, Verletzungen oder Geburtsstillstand sollten Sie sofort Kontakt aufnehmen – wir sind rund um die Uhr erreichbar.

Was tun, wenn mein Pferd plötzlich nicht mehr auftreten kann?

Sofort in die Klinik oder Notfallrufnummer wählen – es könnte ein Bruch sein.

Was tun, wenn mein Pferd sich am Weidezaun verletzt hat?

Kleinere Wunden reinigen und beobachten, größere Verletzungen sofort untersuchen lassen.

Welche Hufprobleme treten am häufigsten auf?

Strahlfäule, Hufabszesse und Fehlstellungen – regelmäßige Hufpflege beugt vor.

Welche Impfungen sind für Pferde Pflicht?

Empfohlen sind Tetanus und Influenza. Herpes je nach Haltung oder Turnieranforderungen. Bitte mit dem Tierarzt abstimmen.

Wie erfolgt die Nachsorge nach einer Operation?

Unsere Tierärzt:innen begleiten Ihr Pferd engmaschig bis zur vollständigen Genesung – mit liebevoller Pflege und medizinischer Kontrolle.

Wie erkenne ich Schmerzen beim Pferd?

Unruhe, Appetitlosigkeit, Lahmheit oder verändertes Verhalten können Hinweise sein.

Wie erkenne ich Zahnprobleme beim Pferd?

Futterreste fallen aus dem Maul, Gewichtsverlust oder Kopfschlagen können Hinweise sein.

Wie läuft ein Aufenthalt in der Pferdeklinik ab?

Nach der Aufnahme in der Tierklinik Gessertshausen erfolgt eine gründliche Diagnostik. Anschließend besprechen wir die Befunde und legen gemeinsam mit Ihnen den besten Behandlungsplan fest.

Wie läuft eine Kastration beim Hengst ab?

In der Regel unter Kurznarkose im Stehen oder Liegen, mit anschließendem Klinik- oder Weideaufenthalt.

Wie oft sollte mein Pferd geimpft werden?

In der Regel jährlich. Bei Turnierpferden gelten oft strengere Vorgaben.

Zahnstation Pferd

Ab welchem Alter ist der richtige Zeitpunkt für regelmäßige Zahnkontrollen?

Ab dem Zahnwechsel im Alter von 2,5-3 Jahren, spätestens jedoch vor dem Anreiten.

Ab welchem Alter treten Zahnprobleme auf?

Bereits Fohlen können behandlungswürdige Kieferfehlstellungen aufweisen. Bei jungen Pferden (2–5 Jahre) können Probleme im Zahnwechsel auftreten und ggf. müssen vor dem Anreiten störende Wolfszähne entfernt werden (jedoch müssen nicht alle Wolfszähne entfernt werden, da diese oftmals nicht stören). Bei erwachsenen Pferden dominieren unregelmäßiger Abrieb (führt zu Haken und Zahnspitzen) und Zahnfrakturen bzw. Wurzelentzündungen. Alte Pferde weisen häufig lockere Zähne und glatte Kauflächen auf.

Bieten Sie Zahnbehandlungen an?

Ja, wir führen Zahnbehandlungen bei Pferden, Eseln, Neuweltkameliden und Wiederkäuern durch. Diese können in der Regel sowohl ambulant bei Ihnen im Stall als auch stationär in der Klinik durchgeführt werden.

Braucht mein Pferd eine Sedierung für die Zahnbehandlung?

Grundsätzlich ist eine Routinezahnbehandlung ohne Sedierung möglich, aber wird von uns nicht angeboten, da sie mit vielen Nachteilen und Risiken verbunden ist. Eine Zahnbehandlung unter Sedierung bedeutet für das Pferde ein geringeres Stresslevel, desweiteren wird das Verletzungsrisiko sowohl für Pferd als auch für Behandler und Besitzer reduziert. Unter Sedierung ist eine gründlichere Untersuchung und Behandlung, vor allem auch im Bereich der hinteren Backenzähne, möglich. Leider sehen wir immer wieder unsediert behandelte Pferde, bei denen die hinteren Backenzähne und die dort vorhandenen scharfen Kanten und Haken nahezu unbehandelt sind. Auch ältere Pferde vertragen die Sedierung im Regelfall problemlos und profitieren beim Öffnen des Kiefers (Arthrosen im Bereich des Kiefergelenks oder Zungenbeins) oder bei schon lockeren Zähnen und Zahnfleischentzündung von den schmerzstillenden Eigenschaften der Sedativa.

Kann mein Pferd nach einer Zahnbehandlung sofort gefüttert werden?

Ja, nachdem die Sedierung vollständig abgeklungen ist.  Es kann nach der Zahnbehandlung zunächst vereinzelt verändertes Fressverhalten oder Wickelkauen auftreten, da sich das Pferd an das neue Kaugefühl gewöhnen muss, insbesondere wenn intensivere Gebisskorrekturen notwendig waren.

Mein Pferd frisst plötzlich nicht mehr, was kann ich tun?

Für diese Symptomatik können natürlich Zahn- und Kiefererkrankungen (Zahn-/Kieferfrakturen) sowie Weichteilverletzungen oder Fremdkörper im Bereich des Kopfes und der Maulhöhle verantwortlich sein. Oft kommt es zum Abbrechen von oberflächlichen Zahnschuppen, die in die Zunge oder Backe ragen, dort Verletzungen verursachen und die Pferde vom Fressen abhalten. Diese Zahnschuppen können meist unkompliziert entfernt werden, so dass die betroffenen Pferde im Anschluss wieder normal fressen können.

Es sollte nicht vergessen werden , dass grundsätzlich auch andere Krankheitsbilder ein Pferd dazu veranlassen können nicht mehr zu fressen.

Kolik, Magengeschwüre, internistische Erkrankungen wie Nierenversagen oder auch Fieber durch Infektionskrankheiten (viral oder bakteriell) können hier ursächlich sein.

Mein Pferd hat Ausfluss aus einer Nüster, was kann ich tun? / Mein Pferd hat Nasenbluten, was kann ich tun?

Es gibt unterschiedliche Formen von Nasenausfluss.

Klarer , heller Nasenausfluss, der besonders nach dem Reiten oder bei Kopftiefhaltung auftritt, kann durch erhöhte Staubbelastung oder mildes equines Asthma sowie auch Nasenebenhöhlenerkrankungen (Zysten und Mykosen) bedingt sein.

Gelblicher, teils grünlicher einseitiger Nasenausfluss, der zähflüssig und übelreichend ist, kann auf Nasennebenhöhlenentzündungen und/oder  Zahnwurzelentzündungen hindeuten.

Tritt der Nasenausfluss öfter auf oder zeigt das Pferd zusätzliche Einschränkungen wie Fressprobleme, Fieber oder Husten, sollte die Problematik in jedem Fall weiter durch einen Tierarzt abgeklärt werden. Häufig sind endoskopische Untersuchungen und Röntgen bzw. ein eine Computertomographische Untersuchung( CT) notwendig, um die Ursache zu klären.

Bei Nasenbluten kommt es maßgeblich auf die Häufigkeit und das Außmaß der Blutung an. Leichte Blutungen können durch eine lokal gereizte Schleimhaut ausgelöst werden und sind meist unbedenklich.

Wiederholtes leichtes Bluten oder starke Blutungen sollten jedoch tierärztlich abgeklärt werden, da hier auch teils lebensbedrohliche Erkrankungen wie Luftsackmykosen ursächlich sein können.

Mein Pferd hat eine Kieferschwellung, was kann ich tun?

Junge Pferde, die sich im Zahnwechsel befinden, zeigen im Bereich der Zahnwurzeln der bleibenden Zähne sog. Bumps oder „Knäste“, die durch die beengten Platzverhältnisse v.a. im Bereich des Unterkieferknochens bedingt werden. In der Regel sind diese vollkommen unbedenklich und verschwinden sobald der bleibende Zahn aus seinem Zahnfach ausschiebt.

Schwellungen und Umfangsvermehrungen im Bereich der Kiefer können hinweisend auf entzündete Zahnwurzeln, Nebenhöhlenerkrankungen oder Frakturen sein.

Eine tierärztliche Abklärung ist immer anzuraten bei schmerzhaften, nässenden oder fistelnden Schwellungen und Umfangsvermehrungen.

Mein Pferd hat einen gebrochenen Zahn, was kann ich tun?

Es gibt unterschiedliche Arten von Zahnfrakturen an  Schneide-, Hengst- und Backenzähnen.

Kommt es zum Abbrechen von oberflächlichen Zahnschuppen, die in die Zunge oder Backe ragen und  dort Verletzungen verursachen, verweigern die betroffenen Pferde unter Umständen plötzlich die Futteraufnahme. Vermehrtes Speicheln oder leichtes Bluten aus dem Maul kann in diesen Fällen ebenfalls auftreten. Diese Zahnschuppen können meist unkompliziert entfernt werden, so dass die betroffenen Pferde im Anschluss wieder normal fressen können.

Ist die Zahnfraktur schon älter, zeigt das Pferd keine Fressprobleme oder zusätzliche Symptome wie z.B. Fieber, handelt es sich meist um keinen Notfall.

Je nach Fraktur ist es gerade bei älteren Pferden in vielen Fällen möglich, die Zähne zu belassen und lediglich die Frakturkanten abzurunden. Dennoch sollte ein Röntgenbild angefertigt werden, um eine Wurzelentzündung auszuschließen. Sollte der Nerv von der Fraktur betroffen sein,  ist häufig eine Zahnextraktion notwendig. Dennoch kann es auch in solchen Fällen durch die hohe Regenerationsfähigkeit der Pferdezähne zu einer Reparatur des geschädigten Zahns kommen, so dass der Zahn unter Umständen belassen werden kann . Grundsätzlich stehen auch zahnerhaltende Maßnahmen zur Verfügung (endodontische Therapie, Replantation), die mit einem verhältnismäßig hohen Behandlungs- und finanziellem Aufwand verbunden sind. Gerade bei jüngeren Pferden kann es sinnvoll sein die Zähne zu erhalten, um möglichen negativen Folgen einer Zahnextraktion vorzubeugen und eine optimale Kaufunktion möglichst lange erhalten zu können.

Mein Pferd hat Karies, was kann ich tun?

Es wird beim Pferd zwischen peripherer Karies (an den Zahnaußenflächen) und Infundibularkaries (auf den Kauflächen) unterschieden.

Periphere Karies ist in vielen Flächen nur oberflächlich und bedarf meist keiner gesonderten Therapie. Tiefergehende periphere Karies kann mittels Ausfräsen und Desinfizieren behandelt werden. Eine Futterumstellung und der Verzicht auf säure- und zuckerhaltige Futtermittel kann das Ausmaß von peripherer Karies verbessern.

Bei Infundibularkaries können Reinigung und Füllungen der betroffenen Zähne sinnvoll sein, da diese in fortgeschrittenen Fällen zu Wurzelentzündungen und Zahnfrakturen führen kann. In vielen Fällen lässt sich das Ausmaß der Infundibularkaries durch die Maulhöhlenuntersuchung nicht eindeutig bestimmen und weitere Untersuchungen wie z.B. Röntgen oder Computertomographie sind notwendig. Es empfiehlt sich schon in früheren Stadien der Infundibularkaries Restaurationen und Füllungen durchzuführen, da die Zerstörung des Zahnmaterials noch nicht so weit fortgeschritten ist und damit die Erfolgsaussichten der Therapie deutlich höher sind.

Was bedeutet EOTRH?

EOTRH (equine odontoclastic tooth resorption and hypercementosis) ist eine chronische, schmerzhafte Zahnerkrankung, die vor allem ältere Pferde (ab ca 15 Jahre) betrifft. Dabei kommt es zu Abbau (Resorption) und übermäßigem Wiederaufbau von Zahnzement an den Schneidezähnen und Hengstzähnen. Oft werden die Zähne im Zuge der Erkrankung locker und die Pferde zeigen Probleme beim Abbeißen von hartem Futter (z.B. Karotten) oder Verweigern die Aufnahme des Gebisses. Die genauen Ursachen der Erkrankung sind bislang nicht bekannt. Im Optimalfall kann das Fortschreiten der Erkrankung durch gezielte Zahnbehandlungen und Fütterung deutlich verlangsamt oder auch aufgehalten werden, allerdings kann es unter Umständen auch notwendig werden erkrankte Zähne zu ziehen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Neben der jährlichen Routinezahnbehandlung, die der Prophylaxe von Zahnerkrankungen dient, gibt es viele weitere Therapiemöglichkeiten von Zahnbeschwerden beim Pferd.

Weitere Infos finden Sie hier.

Welche Folgen hat eine Zahnextraktion für mein Pferd?

Im Regelfall entwickeln Pferde nach der Extraktion eines Backenzahns keine Probleme und können weiterhin normal fressen. Jedoch ist eine regelmäßige Zahnbehandlung essentiell, um den Zahn im gegenüberliegenden Kiefer (Gegenspieler) einzukürzen und so eine freie Verschiebung der Kiefer beim Fressen und bei der Arbeit zu ermöglichen. Eine selten auftretende Folge kann die Entwicklung sogenannter Diastemata (erweiterte Zahnzwischenräume) sein, da die Zähne in der betroffenen Kieferarkade in Richtung des leeren Zahnfachs wandern. In den erweiterten Zahnzwischenräumen kann Futter hängenbleiben, was zu Entzündungen des Zahnfleischs und des Zahnhalteapparats (Parodontitis) führen kann.

Welche Zahnprobleme treten bei Pferden häufig auf?

Häufige Befunde sind sog. Zahnkanten/-spitzen (scharfe Bereiche an der Zahnkrone, die die Schleimhaut verletzen können), Haken- und Stufenbildung durch ungleichmäßigen Abrieb, Wellengebiss (unregelmäßige Zahnhöhen), lockere Zähne bei älteren Pferden, Parodontitis, Wolfszähne, die beim Reiten stören können, aber auch Zahnfrakturen, Karies und Wurzelentzündungen.

Wie erkenne ich Zahnprobleme beim Pferd?

Typische Anzeichen sind u.a.:

Wickelkauen (Futterröllchen fallen beim Kauen aus dem Maul), unangenehmer Maulgeruch, einseitiges Kauen, vermehrter Speichelfluss, Kopfschlagen, Unwilligkeit beim Reiten, Probleme mit der Anlehnung, Schwellungen im Bereich der Kiefer oder Nasenausfluss.

Wie oft sollte ein Pferd zur Zahnkontrolle?

Wir empfehlen einmal jährlich eine Zahnkontrolle, um behandlungswürdige Veränderungen oder Erkrankungen frühestmöglich feststellen zu können. Bei sehr jungen und alten Pferden oder Pferden mit speziellen Zahnproblemen (u.a Parodontitis) können halbjährliche oder teils auch engmaschigere Kontrollen notwendig sein.

Exotenklinik

Behandeln Sie auch Papageien und andere Vögel?

Ja, wir kümmern uns um Vögel aller Art.

Behandeln Sie auch Schildkröten, Echsen und Schlangen?

Ja, wir behandeln eine große Bandbreite an Reptilien.

Braucht meine Bartagame UV-Licht?

Ja, UV-Licht ist lebenswichtig für Stoffwechsel und Knochengesundheit.

Gibt es spezielle Anforderungen vor dem Besuch?

Bitte bringen Sie Ihr Tier möglichst in einer Transportbox oder sicherem Behältnis mit.

Machen Sie auch Blutuntersuchungen bei Exoten?

Ja, wir verfügen über die notwendige Laborausstattung.

Mein Alpaka wirkt schlapp und frisst weniger – was tun?

Appetitlosigkeit ist ein ernstes Warnsignal. Bitte sofort melden.

Mein Kaninchen frisst kein Heu mehr – was tun?

Zahnprobleme sind wahrscheinlich. Bitte schnell zur Untersuchung bringen.

Mein Papagei schreit sehr laut – ist das normal?

Ja, Rufen ist normales Sozialverhalten. Bei Verhaltensänderung bitte Untersuchung.

Mein Reptil bewegt sich kaum noch – woran kann das liegen?

Oft liegt es an falscher Haltung oder Stoffwechselproblemen. Bitte Untersuchung vereinbaren.

Mein Vogel frisst plötzlich sehr viel – ist das ein Problem?

Starker Appetit kann auf Stoffwechselstörungen hinweisen. Bitte Termin vereinbaren.

Mein Vogel hat mal etwas Durchfall – muss ich sofort kommen?

Einzelne weiche Kotabsetzungen können normal sein. Bei längerem Durchfall bitte melden.

Mein Vogel kann plötzlich nicht mehr fliegen – was tun?

Sofort in die Klinik – mögliche Flügelverletzung oder Erkrankung.

Mein Vogel oder Papagei frisst nicht mehr – ist das ein Notfall?

Ja, Appetitlosigkeit bei Vögeln ist immer ein Notfall – bitte sofort vorstellen.

Mein Vogel sitzt aufgeplustert und frisst nicht – was tun?

Sofortige Vorstellung! Vögel zeigen Krankheit meist erst sehr spät.

Mein Vogel verliert viele Federn – ist das normal?

Federwechsel ist normal, starker oder kahler Gefiederverlust sollte untersucht werden.

Meine Bartagame bewegt sich kaum noch – ist das gefährlich?

Ja, das kann auf Stoffwechsel- oder Haltungsprobleme hinweisen.

Meine Bartagame ist an einem Tag etwas träge – ist das schlimm?

Leichte Schwankungen im Aktivitätslevel sind normal. Bei anhaltender Schwäche bitte Untersuchung.

Meine Schildkröte frisst an einem Tag weniger – ist das sofort ein Notfall?

Nein, kurzfristig kann das vorkommen. Wenn es länger anhält, bitte vorstellen.

Meine Schildkröte frisst nicht mehr – ist das normal?

Nein, Appetitlosigkeit ist bei Reptilien oft ein Krankheitszeichen.

Meine Schildkröte hat eine weiche Panzerstelle – was bedeutet das?

Das weist auf Erkrankung oder Haltungsproblem hin. Bitte sofort untersuchen lassen.

Meine Schildkröte schläft sehr viel – ist das gefährlich?

Je nach Jahreszeit kann Winterruhe normal sein. Ansonsten bitte abklären lassen.

Meine Schlange frisst seit Wochen nicht – ist das normal?

Je nach Art kann es normal sein. Bei längerem Futterverweigerung bitte kontrollieren lassen.

Meine Schlange hat aufgehört zu fressen – muss ich mir Sorgen machen?

Je nach Art kann es normal sein, aber auch krankhaft. Bitte Untersuchung vereinbaren.

Muss ich meine Bartagame im Winter in Winterruhe schicken?

Ja, viele Arten brauchen Winterruhe. Wir beraten Sie individuell.

Erste-Hilfe-Kurs für Hunde

Muss ich beim Erste-Hilfe-Kurs für Hunde meinen eigenen Hund mitbringen?

Nein, bitte bringen Sie keinen eigenen Hund zum Kurs mit. Für die praktischen Übungen stellen wir einen ruhigen und erfahrenen Übungshund zur Verfügung.

Was erhalte ich nach dem beim Erste-Hilfe-Kurs für Hunde?

Alle Teilnehmenden erhalten ein Handout, in dem die wichtigsten Kursinhalte zusammengefasst sind, sowie ein persönliches Teilnehmerzertifikat. Zum Abschluss wartet außerdem eine kleine Überraschung auf Sie.

Welche praktischen Übungen werden beim Erste-Hilfe-Kurs für Hunde durchgeführt?

Sie lernen unter anderem, Vitalwerte zu messen, einen Maulkorb sicher anzulegen und verschiedene Verbände anzubringen. Außerdem üben wir lebensrettende Maßnahmen wie Herzdruckmassage und Wiederbelebung. Wer möchte, darf die gezeigten Handgriffe anschließend selbst am Übungshund ausprobieren.

Welche Themen werden beim Erste-Hilfe-Kurs für Hunde behandelt?

Zu den Kursinhalten gehören unter anderem Schockzustände, Hitzschlag, Vergiftungen, Schlangenbisse, Rückenmarksverletzungen, epileptische Anfälle, Hypokaliämie und Eklampsie, Geburtsnotfälle, Frakturen, Augenverletzungen, Bisswunden, allergische Reaktionen, Verbrennungen, eine Verlegung der oberen Atemwege sowie Magendilatation und Magendrehung.

Wer leitet den Erste-Hilfe-Kurs für Hunde?

Der Erste-Hilfe-Kurs wird von Dr. Manfred Erben geleitet. Er vermittelt Ihnen fundiertes Wissen und zeigt die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen anschaulich und praxisnah.

Wie lange dauert der Erste-Hilfe-Kurs für Hunde?

Der Kurs dauert etwa zwei bis drei Stunden und verbindet verständlich vermittelte theoretische Grundlagen mit praktischen Übungen.

Wie viele Personen können beim Erste-Hilfe-Kurs für Hunde teilnehmen und was kostet der Kurs?

Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 18 Personen begrenzt. Die Kursgebühr beträgt 15 Euro pro Person. Für Getränke und Snacks ist während des Kurses ausreichend gesorgt.

Wo und wann findet der Erste-Hilfe-Kurs für Hunde statt?

Der Erste-Hilfe-Kurs für Hunde findet in unserer Tierklinik statt und beginnt jeweils um 19 Uhr. Alle aktuellen Kurstermine veröffentlichen wir auf unserer Homepage unter „Veranstaltungen“.

Erste-Hilfe-Kurs für Pferde

Was kostet der Erste-Hilfe-Kurs für Pferde und was ist enthalten?

Die Teilnahme kostet 20 Euro pro Person. Die Bezahlung erfolgt bar vor Ort. Alle Teilnehmenden erhalten ein Handout und ein Teilnehmerzertifikat. Zusätzlich schenken wir dem Stall pro Kurs ein wetterfestes Plakat zum Thema „Wann ist mein Pferd ein Notfall?“. Selbstverständlich bleibt auch ausreichend Zeit für individuelle Fragen.

Was wird beim Erste-Hilfe-Kurs für Pferde praktisch geübt?

Unter fachkundiger Anleitung üben die Teilnehmenden unter anderem das Messen der Vitalwerte und das fachgerechte Anlegen von Verbänden. Alle Interessierten dürfen die gezeigten Handgriffe selbst an den bereitgestellten Pferden ausprobieren. Auch die sinnvolle Ausstattung einer Stallapotheke und Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge werden behandelt.

Was wird für die Durchführung eines Erste-Hilfe-Kurses für Pferde im Stall benötigt?

Für den theoretischen Kursteil werden ein Laptop, ein Beamer und eine Leinwand benötigt. Alternativ kann ein großer Fernseher (mit USB-Anschluss) verwendet werden. Außerdem sollten entsprechend der Teilnehmerzahl ausreichend geeignete Übungspferde zur Verfügung stehen.

Welche Themen werden im Erste-Hilfe-Kurs für Pferde behandelt?

Sie lernen, den Gesundheitszustand eines Pferdes zu beurteilen und wichtige Vitalparameter wie Temperatur, Puls und Atmung zu kontrollieren. Außerdem besprechen wir häufige Erkrankungen und Notfälle wie Husten, Kolik, Schlundverstopfung, Hufrehe, Nageltritt, Lahmheit, Kreuzverschlag beziehungsweise PSSM, Verletzungen, Phlegmone, allergische Reaktionen, Hitzschlag und Vergiftungen.

Wie lange dauert der Erste-Hilfe-Kurs für Pferde und wer leitet ihn?

Der Kurs dauert etwa zwei bis drei Stunden und umfasst sowohl Theorie als auch praktische Übungen. Geleitet wird er von Tierärztin Sarah Heubach.

Wie viele Personen und Pferde werden beim Erste-Hilfe-Kurs für Pferde benötigt?

Für die Durchführung sind mindestens zehn Teilnehmende erforderlich; die maximale Teilnehmerzahl liegt bei 20 Personen. Pro vier Teilnehmende sollte ein ruhiges, für die Übungen geeignetes Pferd zur Verfügung stehen.

Wie werden Termin und Uhrzeit für einen Erste-Hilfe-Kurs für Pferde vereinbart?

Die Termine werden individuell mit unserer Tierärztin Sarah Heubach abgestimmt. So kann der Kurs passend zu den Gegebenheiten und Abläufen in Ihrem Stall geplant werden.

Wo findet der Erste-Hilfe-Kurs für Pferde statt?

Der Kurs findet direkt bei Ihnen im Stall statt. Dadurch können die praktischen Übungen in der vertrauten Umgebung und an den Pferden der teilnehmenden Besitzerinnen und Besitzer durchgeführt werden.